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Imkerverein Herdecke-Ende |
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Westfalenpost Hohenlimburg vom 29.04.2008 Ein Imker in der Bienengruppe Hohenlimburg. (can) Fabian hockt vor dem Bienenschaukasten und füttert mit dem Finger die Bienen mit Honig. "Das war gar nicht schlimm", sagt der Sechsjährige. Chiara hat sogar die einzige Königin gefunden. Woran sie die erkannt hat? ... "An dem gelben Punkt", erklärt die Fünfjährige. Fabian und Chiara gehen in die Bienengruppe des katholischen Kindergartens St. Bonifatius. Doch gestern nahmen nicht nur die Bienenkinder, sondern alle knapp 70 Mädchen und Jungen der Einrichtung hautnah am Leben der Königin und Drohnen (männliche Bienen) teil. Imker Anton Müller aus Wengern hatte einen Schaukasten mit 2500 Bienen mitgebracht, außerdem Bienenhonig in Waben. "Da können die Kinder auch mal mit dem Finger reingehen und den Honig abschlecken", sagt Müller. Ein Höhepunkt war für die angehenden Schulkinder auch das Ziehen von Kerzen - nicht nur für die Bienengruppe. |
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Westfälische Rundschau vom 21.03.2008
Varoba-Milbe: Imker melden massive Völkerverluste Herdecke. Imker melden teilweise massive Völkerverluste. Alarmierende Berichte waren jetzt auf einer Versammlung des Herdecker Imkervereins zu hören. In Erwartung des nahen Frühlings wurden aktuelle Themen und Hinweise zur Vorbereitung der Bienenvölker auf die Saison diskutiert. Alarmierend waren Berichte über teilweise massive Völkerverluste. Die Varroa-Milbe und die durch sie verursachten Virusinfektionen sind die Hauptursachen. Über eine bessere Koordination, eine frühzeitige und gleichzeitige Behandlung aller Völker gegen die Milbe nach der Honigernte 2008 wurde auf Anregung von Imker Bernd Miethling beraten. Dadurch soll eine frühzeitige Behandlung der Völker sichergestellt werden und eine erneute Verbreitung der Milben bei früh behandelten Völkern und eine erneute Infizierung mit Viren verhindert werden. Alle Imker unter einen Hut zu bringen, ist ein schwieriges Unterfangen. In der nächsten Versammlung wird das Thema zur endgültigen Entscheidung erneut auf der Tagesordnung stehen. Der Verein wird sich erneut an der Maiwoche beteiligen. Es wurde aber auch deutlich, dass es zunehmend schwieriger wird, diese organisatorische Arbeit zu schultern. Unter dem Blickwinkel der Werbung ist auch beschlossen worden, die Homepage des Vereins nicht nur zu aktualisiern. Auch in der Struktur soll die Imker-Homepage stärken auf die Öffentlichkeit ausgerichtet sein. Mit dem Ziel, leistungsfähige und robuste Königinnen zu züchten, wird eine Gruppe von Imkern unter der Leitung von Ramunas Lange in diesem Jahr eine Züchtergruppe bilden. Die Teilnahme steht allen Vereinsmitgliedern offen. Bekanntlich benötigen die Bienenvölker alle zwei bis drei Jahre eine neue Königin, um zu überleben. |
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Westfalenpost vom 11.01.2008
Keine Völkerverluste bei Imkern Herdecke. Auf ein erfolgreiches Jahr 2007 konnten die Herdecker Imker auf ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Es gab keine nennenswerten Völkerverluste im letzten Winter, die Honigernte fiel durchschnittlich bis gut aus. ... Besonders erfeulich für die Imker: Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich von 40 auf 47, was zur Stabilisierung des Bienenbestandes beitragen wird. Ebenfalls erfreulich: Bei der Wahl neuer Vorstandsmitglieder kamen zwei Damen zum Zuge: Hela Mikkin übernahm die Verantwortung für die Finanzen, Martina Kellner wurde zur Schriftführerin gewählt. Sie folgen Bernd Miethling und Günter Siewert nach, denen die Versammlung für ihre Arbeit dankte. Das Programm 2008 sieht wie in jedem Jahr die Teilnahme an der Maiwoche vor, allerdings wird es für die Imker zunehmend schwieriger, das erforderliche Personal dafür zu gewinnen. Mit der Bildung einer Züchtergruppe soll die Zucht von leistungsfähigen Königinnen verbessert werden, ein Ziel, das bei den vielfältigen Problemen, denen die Bienen ausgesetzt sind, sehr wichtig ist. Die Meldungen von nennenswerten aktuellen Völkerverlusten bei einigen Imkern, vermutlich durch die Varroa-Milbe verursacht, schreckte die Versammlung auf. Sie belegt die Notwendigkeit für die Imker, auch auf die Königinnenzucht mehr Gewicht zu legen. |
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Pressemitteilung vom 30.04.2008
Der Imkerverein Herdecke-Ende hat einen neuen Internetauftritt. Unter www.herdecker-imker.de stellt sich der Verein mit all seinen Mitgliedern vor. Für diese neue Homepage bedankt sich der Verein bei seinem neuen Vereinsmitglied Carsten Fröse. Er wird auch die laufende Aktualisierung vornehmen. So kann man zum Beispiel die Aktivitäten des Vereins zur Maiwoche dort finden. Der Vorstand und die Verantwortlichen für spezielle Aufgaben werden vorgestellt. Die Imker mit ihren Bienenständen sind leicht auffindbar, für die Herdecker Imker unterstützt durch einen Stadtplan. Interessant ist die Statistik über die Zahl der Imker und Bienenvölker seit 1920. Daraus kann man die ausgesprochen positive Entwicklung der Mitgliederzahl und der Bienenvölker, speziell in den letzten 10 Jahren, erkennen. Während die Zahlen Land auf Land ab eine starke negative Tendenz aufweisen, stellt der Herdecker Verein eine ausgesprochen positive Ausnahme dar. Man mag daraus schließen, dass sich auch die Bienen in Herdecke wohl fühlen und die Lebensgrundlagen für Bienen in Takt sind.
Leider hat der Verein auch ein negatives Ereignis zu melden. Die hoch ansteckende „Amerikanische Faulbrut“ ist auf einem Bienenstand aufgetreten. Vom Kreisveterinäramt wurde ein Sperrbezirk verfügt. Es war ein glücklicher Zufall, dass die Faulbrut früh, im Entstehen entdeckt wurde. Ein Bienenvolk war betroffen, es musste abgetötet werden. So besteht die Erwartung, dass das Übel eingedämmt und die Vernichtung weiterer Völker verhindert werden konnte. Da nur die Bienenbrut, d.h. das Wachstum eines erkrankten Volkes betroffen ist, nicht aber die Bienen, wird weder die bevorstehende Honigernte noch die Honigqualität beeinträchtigt. Auch für Menschen besteht keinerlei Gefahr. |


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Honigprämierung 2008
7 mal Gold und 5 mal Silber an Imker des Imkervereins Herdecke-Ende
Im Rahmen des jährlichen Vortrags des Kreisimkervereins Ennepe-Ruhr wurden die Medaillen der Honigbewertung an die teilnehmenden Imker ausgehändigt. Der diesjährige Vortrag über Wildbienen wurde von Volker Fockenberg gehalten. Die Veranstaltung war mit 43 Imkern gut besucht.
Aus den Mitgliedsvereinen des Kreisimkervereins wurden dieses Jahr 31 Proben vom 18 Imkern zur Prämierung eingereicht. Insgesamt wurden 20 Auszeichnungen vergeben. Bei der Prämierung konnten die Imker 9 Gold-, 9 Silber– und 2 Bronzeauszeichnungen entgegen nehmen. Für den besten flüssigen Honig wurde der Imker Anton Müller aus Wetter (Imkerverein Herdecke-Ende) mit einer Goldmedaille der Landwirtschaftskammer NRW ausgezeichnet.
Der Imkerverein Herdecke-Ende war sehr erfolgreich. Anton Müller erzielte insgesamt drei goldene Auszeichnungen. Sein Sohn Alexander gehörte mit zwei goldenen Auszeichnungen ebenfalls zu den Preisträgern. Ludger Sauerwald und Horst Prinzen konnten sich über jeweils eine goldene Auszeichnungen freuen.
Die silbernen Auszeichnungen des Imkervereins Herdecke-Ende erzielten Wolfgang Dicke (zweimal Silber), Alexander Müller, Ludger Sauerwald und Jovita Lange. |
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Die erfolgreichen „Goldenen“: v.l. Anton Müller (IV Herdecke-Ende), Alexander Müller (IV Herdecke-Ende), Ludger Sauerwald (IV Herdecke-Ende), Hela Mikkin (Vorsitzende des Kreisimkervereins), Doris Hielkema-Broziewski (IV Ennepetal-Voerde), Karl Bülow (IV Wetter-Witten), Horst Prinzen (IV Herdecke-Ende) |
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Westfälische Rundschau vom 26.06.2008
Schüler hörten mit einem Stethoskop den Bienen zu Herdecke. Das war mal "Unterricht anders": Imker Carsten Fröse besuchte die 5. Klasse der Hauptschule und hatte ein lebendes Bienenvolk im Schaukasten mitgebracht. Imker Carsten Fröse hatte für die Mädchen und Jungen der 5. Herdecker Hauptschulklasse ein Bienenvolk mitgebracht. Die Kinder konnten beobachten, wie ein Bienenkönigin, wie die Drohnen oder Arbeitsbienen aussehen und arbeiten, sie füttern und über ein Stethoskop sogar die Geräusche im Schaukasten gut wahrnehmen. Diese praktische Teil des Unterrichts ergänzte trefflich die Theorie, hatten die Schüler doch zuvor alles über die Bestäubung durch Bienen erfahren. Und Imker Fröse versuchte darüber hinaus, auch die Angst vor dem stechenden Insekt abzubauen. Am 5. Juli steht der "Tag der Imkerei" im Kalender. Mehr darüber im Internet unter "www.herdecker-imker.de" |

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Honig für den KSB
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Von links: Kurt Bade (1. Vorsitzender Imkerverein), Margret Schmitz (KSB), Anton Rosenkranz (2. Vorsitzender), Irmgard Gies (KSB), Anne Kupferschmidt und Annette Gierschner (beide KSB). |